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Rudolf
Steiner Schule Zürcher Oberland, Wetzikon
Die Rudolf Steiner Schule Wetzikon wurde 1976 gegründet. Vorerst konnte nur in einem gemieteten Schulhaus unterrichtet werden. 1980 konnte dann das neu erstellte Provisorium auf dem Gelände der Villa Haldengut bezogen werden. Acht Jahre später, 1988 folgte der Neubau des Saalbaus und der Turnhalle. Etwas später kam der Kindergarten hinzu. Die Mittel reichten jedoch für einen vollen Ausbau der Schule nicht aus. Die Provisorien (Pavillons) beherbergten die Klassenzimmer und das Sekretariat.
Heute wird nur noch ein Pavillontrakt genutzt, die andern sind in der Zwischenzeit abgebrochen worden. Ein wunderschöner Neubau hat die Klassenzimmer in sich aufgenommen. Dieser fügt sich ästhetisch mit dem Saalbau und dem Kindergarten zu einem abgeschlossenen Ganzen. Im Sommer 99 wurde feierlich der erste Spatenstich zum neuen Klassengebäude getätigt. Im Herbst 2001 konnten die ersten Klassenzimmer bezogen werden. Im Sommer 2005 wurde auch die neue Mensa dem Betrieb übergeben. Damit ist der Neubau (bis auf wenige Details) abgeschlossen.
Durchschnittlich besuchen jedes Jahr ca. 50 Kinder die beiden Kindergärten und etwas mehr als 300 die insgesamt 12 Schulklassen. Die Klassengrössen bewegen sich zwischen 20 bis 30 Kindern oder Jugendlichen. Grundsätzlich werden kleinere Klassenverbände angestrebt, was zur Zeit aus finanziellen Erwägungen nicht realisiert werden kann.
Unterrichtet wird nach dem Lehrplan, der durch Rudolf
Steiner für die Waldorfschulen festgelegt wurde. Dieser Berücksichtigt
die kindliche Entwicklung als solche, wie auch die Individualität
des Kindes selbst, das später als sozialfähiges, starkes "Ich" seinen
Weg im Leben finden soll.
Unterrichtet wird vorwiegend in Epochen. Dem künstlerischen Element wird
eine ebenso gewichtige Rolle zugeschrieben wie der Förderung der intellektuellen
Fertigkeiten.